Digitale Speisekarte erstellen: Schritt-für-Schritt mit QR-Code
Eine digitale Speisekarte spart Druckkosten, lässt sich in Sekunden aktualisieren und macht Allergene und Preise für deine Gäste transparent. Mit einem QR-Code am Tisch rufen Gäste die Karte direkt auf dem eigenen Handy auf. Dieser Leitfaden zeigt dir Schritt für Schritt, wie du sie erstellst und welche Pflichten du dabei beachten musst.
Was eine digitale Speisekarte ausmacht
Eine digitale Speisekarte ist im Kern eine Webseite mit deinem Angebot, die Gäste per QR-Code oder Link öffnen. Anders als ein PDF sollte sie auf dem Handy gut lesbar sein, schnell laden und sich ohne Neudruck aktualisieren lassen. Gute Lösungen zeigen Allergene, Zusatzstoffe und Preise direkt am Gericht und lassen sich bei Bedarf mehrsprachig anzeigen.
Schritt 1: Gerichte und Preise strukturieren
Sammle zuerst alle Gerichte mit Beschreibung, Preis, Allergenen und Zusatzstoffen in einer klaren Struktur, zum Beispiel nach Vorspeisen, Hauptgängen, Getränken und Desserts. Achte auf eindeutige Bezeichnungen und einheitliche Schreibweisen. Diese saubere Grundlage erspart dir später viel Pflegeaufwand und Fehler bei der Allergenkennzeichnung.
Schritt 2: Karte digital anlegen
Du kannst die Karte manuell in einem System eintippen oder ein Tool nutzen, das sie aus einem Foto deiner bestehenden Karte erkennt und Allergene sowie Preise automatisch vorschlägt. Letzteres spart viel Tipparbeit – prüfe die erkannten Angaben aber immer gegen, denn die Verantwortung für die Richtigkeit liegt bei dir. Lege Kategorien an, sodass sich Gäste schnell zurechtfinden.
Schritt 3: QR-Code erzeugen und platzieren
Erzeuge einen QR-Code, der auf deine Online-Karte verlinkt, und drucke ihn auf Tischaufsteller, Untersetzer oder Speisekarten-Halter. Wähle einen dynamischen QR-Code, dessen Ziel du ändern kannst, ohne den Code neu zu drucken. Platziere ihn gut sichtbar und ergänze einen kurzen Hinweis wie „Karte hier scannen“, damit auch weniger technikaffine Gäste ihn finden.
Pflichten: Allergene, Zusatzstoffe und Preise
Auch digital gilt: Du musst die 14 kennzeichnungspflichtigen Allergene nach der EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) korrekt ausweisen, ebenso kennzeichnungspflichtige Zusatzstoffe. Preise müssen klar und vollständig angegeben sein. Stelle außerdem sicher, dass die Karte auch für Gäste ohne Smartphone zugänglich ist – eine gedruckte Variante auf Nachfrage gehört dazu.
Vorteile gegenüber der gedruckten Karte
Du aktualisierst Preise und Tagesgerichte sofort, ohne neu zu drucken, und vermeidest überklebte oder veraltete Karten. Allergenangaben bleiben konsistent und sind leichter zu pflegen als handschriftliche Fußnoten. Zusätzlich kannst du die Karte mit deiner Website verknüpfen und so auch online gefunden werden – praktisch für Gäste, die vorab stöbern.
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